Freitag, 21. Dezember 2012

Weitersagen

"Manche Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind. Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen."

PETRUS CEELEN

Frohe Weihnachten allen, die auf dieser Seite landen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie DIES oft hören und genauso oft aussprechen können.

  

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Gastgeber sein



Da verspricht die LUFTHANSA ja Großes: Und leider, leider, gerade wenn ich an Bord bin, dann treffe ich komischerweise selten Gastgeber an, sondern bestenfalls Flugbegleiter.
Das 'Herzlich Willkommen'  des Pursers wird oft durch das gleichzeitige Gequatsche mit der Kollegin oder das Checken der Bordpapiere entwertet und beim Verstauen von Mantel und Tasche wird selten eine helfende Hand gereicht.

Dabei ist es so schön, Gastgeber zu sein, und seinen Serviceraum souverän als Bühne erleben zu können und sich damit die positiven Reaktionen der Gästen zu sichern.
So wird es dort:

http://www.elements.com/standorte/muenchen/donnersbergerbruecke.php 

gehandhabt und ich durfte dabei helfen, dass das auch gelingt durch die Auswahl der perfekten Mitarbeiter und das Implementieren einer Haltung, die den Menschen und nicht die Abläufe in den Mittelpunkt rückt.

Freitag, 30. November 2012

Über Freunde

Freunden kann mal der Kragen platzen, wenn sie mit dir reden,
aber nur, weil ihr Herz für dich bis zum Halse schlägt.

Freunde stört es nicht, bei dir fernzusehen, auch wenn du schon längst ins Bett gegangen bist.

Freunde möchten deine Welt kennen lernen und entdecken immer neue Erdteile.

Freunde erleben dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren und sehen dahinter deine Einzigartigkeit und Schönheit.

Freunde können es sich leisten, bei einem Witz, den du erzählst, nach der Pointe zu fragen.

Freunde reden manchmal blödes Zeug, weil sie wissen, dass du keine Goldwaage im Keller hast.

Freunde kennen sich nicht in deiner Brieftasche aus, dafür aber in deinem Kühlschrank.

Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie wollten sich sowieso gerade sonnen.

Freunde machen es so ähnlich wie Gott: Sie mögen dich so wie du bist, trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.

(Albrecht Gralle)  

Samstag, 24. November 2012

Bewerber

Da studiert man Lebensläufe, Zeugnisse, Praktikumsberichte und ordnet Lebenszeiten ein. Ausschlag gibt dann am Ende doch das Bauchgefühl, der persönliche Eindruck und das Verhalten der Bewerber:

Vor kurzem hatten wir eine Bewerberin, die eine phantastische Ausstrahlung hatte, allerdings weniger überzeugende Zeugnisse. Wir wollten sie haben, denn sie hat am Ende des Gesprächs ihren Stuhl  zurecht gerückt und sich beim Hinausgehen noch einmal umgedreht und gelächelt. Es sind die kleinen Dinge, die Aufschluss geben über die Begabung als Dienstleister.

So empfehlen sich für wichtige Positionen gemeinsame Essen. Schauen Sie genau darauf, wie die Kandidaten das Personal behandeln. Gibt es Nachlässigkeit und Ignoranz, dann lassen Sie besser die Finger davon.  



Freitag, 2. November 2012

Kooperation und Wertschätzung


...sind der Treiber für menschliches Verhalten. Überall findet man Beispiele für gelingendes Miteinander. Hier ist ein gutes aus NY in diesen Tagen: http://9gag.com/gag/5740906.


Freitag, 19. Oktober 2012

Mendelssohn's Empathie

Moses Mendelssohn (Großvater von Felix Mendelssohn-Bartholdy) warb um seine Angebetete Fromet, die ihn aber ob seines Aussehens - er war kleinwüchsig und hatte einen Buckel - abwies. In einem letzten Versuch sie umzustimmen, kam es zu einem persönlichen Gespräch, in dem es um die Stiftung von Ehen ging.

Auf die Frage Fromets, ob denn Ehen im Himmel geschlossen würden, antwortete der kluge und feinfühlige Mann: "Gewiss und mir ist etwas besonderes widerfahren. Nach einer talmudischen Sage wird nach der Geburt eines Kindes im Himmel ausgerufen: der und der bekommt die und die. Nun wurde mir eine Kleinwüchsige mit Buckel vorhergesagt. 
Lieber Gott, habe ich da gebetet, ein Mädchen mit Buckel, das wird bitter und hart. Ein Mädchen muss schön sein. Lieber Gott, gib den Buckel lieber mir..." 

Sie hat ihn genommen.

Aus: Lackmann, Thomas, 2005: Das Glück der Mendelssohns, Berlin, Aufbau-Verlag



Samstag, 29. September 2012

soziale Akzeptanz


So schreibt es Joachim Bauer in seinem Buch 'Schmerzgrenze':

"Aus Sicht des menschlichen Gehirns ist soziale Akzeptanz nicht minder überlebenswichtig wie die körperliche Unversehrtheit..."

Dieses Wissen ist Basis für meine Dienstleistungstrainings. Wer das berücksichtigt, eine wertschätzende Haltung Kunden gegenüber auch jenseits der Sachleistung zeigt, sorgt so für Kundenbindung, weil er eins zu eins auf ein neurologisches Bedürfnis einzahlt.
Wie genau? Das verrate ich dann...