Vor kurzem belauscht in einem Zwiegespräch zweier pubertierender Geschwister:
"Ein Brot kann schimmeln, was kannst Du?", so der eine zum anderen Bruder.
Dabei war der Tonfall so freundlich, dass man die heimtückische Botschaft erst im nachhinein wahrgenommen hat.
Auch schön, wirklich schön...
Montag, 10. Januar 2011
Montag, 13. Dezember 2010
Von der Bedeutung der Kultur
Sogar in D-Radio Kultur haben sie heute von der aktuellen 'Weihnachtszeit' gesprochen. Das stört mich. Die hat nämlich noch gar nicht angefangen, denn noch befinden wir uns in der Erwartung der selbigen, in der Adventszeit. Und die hört mit Weihnachten auf, dann erst ist Weihnachtszeit.
Haarspalterei denken Sie vielleicht. Meiner Meinung nach aber ist das Verwaschen bedeutungsvoller Begriffe und das dazu passende Verhalten nicht gut für uns Menschen. Unser Selbst braucht den kulturellen Rahmen, um einen Sinn in seinem Handeln zu sehen und sich dadurch mit anderen Kulturen vergleichen zu können. Dann sind diese auch keine Bedrohung mehr, denn dann haben wir ja selbst eine Bedeutung unseres Seins.
Und dann, eingebettet in den kulturellen Rahmen, kann das Selbst stark werden und verkümmert nicht zum Ego...
Haarspalterei denken Sie vielleicht. Meiner Meinung nach aber ist das Verwaschen bedeutungsvoller Begriffe und das dazu passende Verhalten nicht gut für uns Menschen. Unser Selbst braucht den kulturellen Rahmen, um einen Sinn in seinem Handeln zu sehen und sich dadurch mit anderen Kulturen vergleichen zu können. Dann sind diese auch keine Bedrohung mehr, denn dann haben wir ja selbst eine Bedeutung unseres Seins.
Und dann, eingebettet in den kulturellen Rahmen, kann das Selbst stark werden und verkümmert nicht zum Ego...
Dienstag, 7. Dezember 2010
Goethe
schreibt Martin Walser in 'ein liebender Mann' das folgende Zitat zu:
"Über Widriges erhebt man sich dadurch, dass man seine Notwendigkeit anerkennt."
Ich sag es ja immer wieder: Alles ist eine Frage der Einstellung, und die ist veränderbar - z. B. durch Trainings, in denen ein anderes Bewusstsein geschaffen wird.
"Über Widriges erhebt man sich dadurch, dass man seine Notwendigkeit anerkennt."
Ich sag es ja immer wieder: Alles ist eine Frage der Einstellung, und die ist veränderbar - z. B. durch Trainings, in denen ein anderes Bewusstsein geschaffen wird.
Dienstag, 30. November 2010
Die,
die dir im Wege stehen,
sind bedeutungsvoller als die,
die nur um dich herum stehen.
(H.-D. v. Seydlitz)
Klar, die setzen sich ja auch in irgendeiner Weise mit mir auseinander...
sind bedeutungsvoller als die,
die nur um dich herum stehen.
(H.-D. v. Seydlitz)
Klar, die setzen sich ja auch in irgendeiner Weise mit mir auseinander...
Freitag, 19. November 2010
Still vergnügt....
...und mächtig erleichtert bin ich über die bestandene 'Staatsprüfung' zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Jetzt könnte ich mich rein theoretisch mit einer Praxis für Psychotherapie selbstständig machen, bleibe aber meinen Kunden treu und bringe mein - erweitertes - Verständnis von menschlichem Verhalten in meine Trainings ein.
Danke für alle Unterstützung!!!
Jetzt könnte ich mich rein theoretisch mit einer Praxis für Psychotherapie selbstständig machen, bleibe aber meinen Kunden treu und bringe mein - erweitertes - Verständnis von menschlichem Verhalten in meine Trainings ein.
Danke für alle Unterstützung!!!
Samstag, 6. November 2010
"don't drink and drive, take drugs and fly..."
Fliegen, abheben, loslösen, Abstand gewinnen zu all dem, was uns belastet.
Die Drogenwirkstoffe docken genau da an, wo es uns sofort gut tut, am 'Belohnungssystem' im Mittelhirn.
Das kann man aber noch anders stimulieren, nachhaltiger, ohne Nebenwirkungen.
Ich weiß, wie das geht. Kostet ein wenig Umdenken und Mut, ist dafür aber viel preiswerter.
Die Drogenwirkstoffe docken genau da an, wo es uns sofort gut tut, am 'Belohnungssystem' im Mittelhirn.
Das kann man aber noch anders stimulieren, nachhaltiger, ohne Nebenwirkungen.
Ich weiß, wie das geht. Kostet ein wenig Umdenken und Mut, ist dafür aber viel preiswerter.
Samstag, 23. Oktober 2010
Veränderungen - nur durch uns selbst
Das fällt mir in meinen Gruppen immer wieder auf, wie viel Energie dafür aufgewandt wird, die Dinge zu benennen, die schief gelaufen sind und dabei sehr genau zu rekapitulieren, wer daran beteiligt war und wie sehr dieses Fehlverhalten einen selbst beeinträchtigt.
Dabei möchten die Teilnehmer doch etwas lernen, im besten Fall etwas verändern.
Und dann weise ich immer ganz klar darauf hin, dass die anderen - die Fehlverhalter - nun leider nicht anwesend sind und die Aufregung in der Gruppe wenig zielführend ist.
Für VERÄNDERUNG müssen wir nämlich bei uns selbst anfangen.
Die Türen zur VERÄNDERUNG gehen eben nur von innen auf...
Dabei möchten die Teilnehmer doch etwas lernen, im besten Fall etwas verändern.
Und dann weise ich immer ganz klar darauf hin, dass die anderen - die Fehlverhalter - nun leider nicht anwesend sind und die Aufregung in der Gruppe wenig zielführend ist.
Für VERÄNDERUNG müssen wir nämlich bei uns selbst anfangen.
Die Türen zur VERÄNDERUNG gehen eben nur von innen auf...
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