Donnerstag, 9. Oktober 2014

Marketing...


...ist immer und überall.

Im Recruiting- Seminar wurde deutlich, dass viele Unternehmer einen Unterschied machen zwischen den Menschen, die sie zu sich einladen: Sind es bereits zahlende Kunden, oder nicht?

Dabei ist man als Arbeitgeber, der einen Bewerber zu sich einlädt, auch Gastgeber und sollte in dieser Rolle beachten, dass auch hier Marketing stattfindet. Der begeisterte Bewerber - auch wenn er nicht genommen wird - erinnert die gute Behandlung, die Professionalität.
Vielleicht wird er ein zahlender Kunde irgendwann. Oder jemand, dem er von der guten Erfahrung erzählt hat...


Donnerstag, 25. September 2014

Richtig loben

Über richtiges Loben: Wer Verhaltensweisen lobt, die variabel sind (Anstrengung, Mühe, Mitdenken), der macht es richtig. Klugheit, oder andere relativ stabile Ausdrucksformen anzuerkennen ist dagegen kontraproduktiv. Am Ende meidet ein so bewerteter Mitarbeiter Aufgaben, die diesen Eindruck zunichte machen könnten.


Mittwoch, 17. September 2014

Meine Rhetorikseminare: Wider das Wort 'aber' in unseren Antworten

Es fällt mir nicht nur in all meinen Seminaren, sondern auch in meinem eigenen Sprachgebrauch auf. Das Wort 'aber' schwingt so oft mit, wird ausgesprochen und versteckt sich hinterlistig in unseren schnell dahin gesagten Entschuldigungsfloskeln wie 'leider' oder Pseudoverständnisaussagen wie 'das verstehe ich ja...'. 

Das Wort 'aber' wird aber von unserem Unbewussten sofort als Zurückweisung entlarvt, und die gefällt nie. Die wollten wir als Kind schon nicht...

Daran arbeite ich nun verstärkt, am ersatzlosen Streichen des Wortes 'aber' aus unseren Antworten und an dem Ziel, den Anderen mit seinem Anliegen wirklich zu sehen...


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Montag, 25. August 2014

Rhetorikseminar


Worum es mir in diesem Seminar geht: Neben Gestik, Mimik und Blickaufbau sollen auch Worte gute Gefühle und Sicherheit vermitteln.
Dabei geht es nicht nur um Sicherheit in der Sache, über die man gerade spricht, sondern auch um die Sicherheit in der Beziehung: der Andere soll sich wahrgenommen, beachtet, richtig verstanden fühlen. Übereinstimmung braucht es da nicht unbedingt.


Mittwoch, 20. August 2014

hosgeldiniz

Es ist in der Türkei wie überall: Wohin geht man, wenn man eine große Anzahl kulinarisch vergleichbarer Restaurants zur Auswahl hat?
In das, in dem der Gastgeber mir als Gast ein gutes Gefühl gibt. Da, wo ich wertgeschätzt werde und nicht mit Serviceabspulungen überhäuft. Da gebe ich dann auch unbesehen 10 TL mehr aus und komme wieder.


Freitag, 11. Juli 2014

Kundenbeziehungen

Es bewahrheitet sich immer wieder. Gerade war ich auf Sterne- Klassifizierungstour in Bayern unterwegs und habe auch z. T. unattraktive Betriebe kennengelernt, die allerdings sehr gut gebucht waren.

Hier stimmte die Beziehung der Mitarbeiter zu den Gästen, hier herrschte eine angenehme Atmosphäre mit viel Nähe zu den (vermutlich Stamm-) Kunden.

So erfährt man durch Wertschätzung eben direkte Wertschöpfung. Und wir können dann den Hoteliers, die nicht ohne Grund solche Mitarbeiter haben, Tipps geben, wie sie ihre Betriebe attraktiver machen können...


Dienstag, 1. Juli 2014

Bereitschaft

Auf die Frage, was ein Seminarleiter wirklich können muss, antworte ich gerne: Bereitschaft erzeugen, damit sie der finanzielle und zeitliche Aufwand für die Teilnehmer lohnt.

Ich arbeite gerne mit Spannungsaufbau, Provokationen und mit dem direkten Appell an die Eigenverantwortung.