Donnerstag, 6. September 2012

Kooperation


So wichtig und so ein großer Vorsprung für alle Dienstleister wenn sie verstanden haben, dass ihre erste Reaktion auf den Kunden entscheidend ist und ihr kooperatives und bezogenes Verhalten direkt auf dessen Neurobiologie 'einzahlt'.
So, wie es Joachim Bauer in seinem Buch SCHMERZGRENZE beschreibt:

Unsere neurobiologischen Potenziale entfalten sich nur in unterstützenden sozialen Kontexten...
S. 109 ff
 

Donnerstag, 19. Juli 2012

Überwindung leerer Freundlichkeit


Es ist immer das, worauf ich stoße, wenn ich selbst als Kunde so enttäuscht bin: Leere Freundlichkeit, die meistens einen Tick zu spät kommt und dann an mir als Menschen vollkommen vorbei geht. Da wäre eine Check-in Maschine in einem Hotel - neurologisch gesehen - geeigneter, weil dann in meinem Mittelhirn keine Erwartung auf Resonanz und damit erhofftes Feuern von Dopamin und anderen wohltuenden Botenstoffen entstehen würde.
Worum es geht ist Achtsamkeit im Umgang mit anderen Menschen, um Beziehungsaufbau und das Spüren von Selbstwirksamkeit beim Dienstleister. Dann haben alle etwas davon: Er selbst, sein Chef und - HURRA - auch der Kunde...:)))

Mittwoch, 20. Juni 2012

Apprezzamento


...heißt Wertschätzung auf Italienisch und klingt ähnlich wie 'appreciation' in Englisch.

Gestern im Italienischkurs habe ich gleich die passende Gestik dazu gelernt: Findet ein Italiener etwas klasse, prima, toll, dann bohrt er den Zeigefinger in die Wange.
Nicht zu verwechseln mit dem Zeigefinger an der Stirn. Das hat - so scheint's - international wohl eine sehr ähnliche Bedeutung...

Samstag, 19. Mai 2012

Bedenkt


Bedenkt, dass jetzt um diese Zeit, der Mond die Stadt erreicht.
Für eine kleine Ewigkeit sein Milchgebiss uns zeigt.
Bedenkt, dass hinter ihm ein Himmel ist,
den man nicht definieren kann. 


Vielleicht kommt jetzt um diese Zeit
ein Mensch dort oben an.
Und umgekehrt wird jetzt vielleicht
ein Träumer in die Welt gesetzt.
Und manche Mutter hat erfahren,
dass ihre Kinder nicht die besten waren.
Bedenkt auch, dass ihr Wasser habt und Brot,
dass Unglück auf der Straße droht,
für die, die weder Tisch noch Stühle haben
und mit der Not die Tugend auch begraben. 


Bedenkt, dass mancher sich betrinkt,
weil ihm das Leben nicht gelingt,
dass mancher lacht, weil er nicht weinen kann.
Dem einen sieht man's an, dem andern nicht.
Bedenkt, wie schnell man oft ein Urteil spricht.
Und dass gefoltert wird, das sollt ihr auch bedenken. 


Gewiss ein heißes Eisen, ich wollte niemand kränken,
doch werden Bajonette jetzt gezählt und wenn eins fehlt,
es könnte einen Menschen retten,
der jetzt um diese Zeit in eurer Mitte sitzt,
von Gleichgesinnten noch geschützt.
Wenn ihr dies alles wollt bedenken,
dann will ich gern den Hut, den ich nicht habe, schwenken. 


Die Frage ist, die Frage ist,
sollen wir sie lieben, diese Welt?
Sollen wir sie lieben?
Ich möchte sagen, wir wollen es üben.
( Hanns Dieter Hüsch)

Donnerstag, 3. Mai 2012

Mitarbeiterauswahl

Da habe ich jetzt viel Energie, Zeit, Grips reingesteckt und herausgekommen ist ein ausgeklügeltes Assessment Center speziell für die Auswahl von Mitarbeitern mit sehr hoher Serviceorientierung. Es gibt Persönlichkeitsvariablen, ohne die man kein guter Dienstleister sein kann, und davon sind einige im Erwachsenenalter nicht mehr erlernbar. Die können nur in der frühen Kindheit entwickelt werden. 
Man kann sie aber in einem Auswahlverfahren abbilden, validieren und so die Spreu vom Weizen trennen....






Bei Interesse gebe ich die Methodik gerne weiter :))) 


Montag, 16. April 2012

Burn-out



Für einen Kunden habe ich einen Vortrag über Burn-out entwickelt und erfolgreich 'an den Mann gebracht'.
Dieser Vortrag ist für all diejenigen sehr hilfreich, die sich mit Unsicherheiten herumplagen und nicht wissen, wann sie wie und in welchem Umfang für sich selbst, Mitarbeiter, Kollegen oder Familienmitglieder aktiv werden sollten.

Samstag, 7. April 2012

Frohe OSTERN


Was für ein schönes Fest, mein Lieblingsfest überhaupt ist Ostern. Es impliziert immer wieder neu HOFFNUNG auf alles, auf was man hoffen kann und immer wieder packt mich diese Freude darüber aufs Neue.

Und sehr schön passt dieser Link dazu: http://www.zeit.de/2012/13/Iran

Da schicken sich Israelis und Iraner Liebesbotschaften über facebook und lassen mich hoffen, dass auch vielleicht Günter Grass irrt...:)))