Bisher habe ich in meinen Trainings immer erklärt, wie erfahrene Wertschätzung auf die neurologischen Belohnungssysteme wirkt. Da werden Botenstoffe wie Neurotransmitter und Hormone aktiviert, die zu Wohlbefinden und Aktivität führen.
Jetzt habe ich auch noch herausgefunden, dass gleichzeitig Stressimpulse vermindert werden, indem Aktivität in Hirnregionen, die mit Angst, Traurigkeit und Aggression in Verbindung gebracht werden, unterdrückt wird.
Nachzulesen bei Dr. Eva Selhub, die mir mit ihrem Buch 'the love response' sehr aus dem Herzen spricht.
Montag, 12. Oktober 2009
Dienstag, 6. Oktober 2009
Meine Freunde von der Deutschen Bahn...
...haben es einmal mehr geschafft, mir die beste Vorlage für die schlechteste Kundenorientierung zu liefern. Danke!
Wieder auf dem Weg ins Rhein- Main- Gebiet, stand ich - einen Kaffee schlürfend - im Bordbistro und beobachtete das Geschehen. Nun war der nicht besonders unfreundliche Servicemitarbeiter, dem ich mein Getränk verdankte, soeben hinter der Ausgabe entschwunden und durch die Dame, die mit dem Wagen durch die Gänge zieht, ersetzt. Sie war aber gerade damit beschäftigt, alles Verkaufte zu bonieren.
Da kam ein Neukunde daher, blieb erwartungsvoll vor dem Tresen stehen, aber nichts geschah. Die bonierende Dame würdigte ihn keines Blickes, obwohl besagter Herr nur ca. 1 m von ihr entfernt stand und schweigend wartete. Jenseits der Schwelle.
Nun geschah, was ich schon vorausgeahnt hatte: Der Mann machte nach einer Zeit eine leichte Rückwärtsbewegung und ließ die Schultern hängen. Nach weiteren kostbaren Sekunden trat er den Rückzug an und kam nie wieder...
Ach, Deutsche Bahn, was habt Ihr da schon wieder neurologisch angerichtet...
Wieder auf dem Weg ins Rhein- Main- Gebiet, stand ich - einen Kaffee schlürfend - im Bordbistro und beobachtete das Geschehen. Nun war der nicht besonders unfreundliche Servicemitarbeiter, dem ich mein Getränk verdankte, soeben hinter der Ausgabe entschwunden und durch die Dame, die mit dem Wagen durch die Gänge zieht, ersetzt. Sie war aber gerade damit beschäftigt, alles Verkaufte zu bonieren.
Da kam ein Neukunde daher, blieb erwartungsvoll vor dem Tresen stehen, aber nichts geschah. Die bonierende Dame würdigte ihn keines Blickes, obwohl besagter Herr nur ca. 1 m von ihr entfernt stand und schweigend wartete. Jenseits der Schwelle.
Nun geschah, was ich schon vorausgeahnt hatte: Der Mann machte nach einer Zeit eine leichte Rückwärtsbewegung und ließ die Schultern hängen. Nach weiteren kostbaren Sekunden trat er den Rückzug an und kam nie wieder...
Ach, Deutsche Bahn, was habt Ihr da schon wieder neurologisch angerichtet...
Montag, 28. September 2009
Keine Liebesbeweise in Zeiten von H1N1
Wie unkooperativ ist das denn:
Schulferien und Feiertage bis in den Oktober zu verlängern ist eine Sache.
Vor Küssen des Schwarzen Steins an der Kaaba in Mekka zu warnen eine andere.
Aber eine Empfehlung dafür zu geben, auf Abstand zu gehen und Begrüßungsumarmungen mit Kussbegleitung durch schnöden Handschlag zu ersetzen, das geht gar nicht.
Dann wird es im arabischen Raum ja so wie bei uns: Menschen bekommen andere Krankheiten. Berührungsdefizite z. B., oder Distanzneurosen. Und dann müssen dort im Morgenland auf einmal auch mehr Frauen zur Kosmetikerin gehen und Männer zum Stammtisch...
Schulferien und Feiertage bis in den Oktober zu verlängern ist eine Sache.
Vor Küssen des Schwarzen Steins an der Kaaba in Mekka zu warnen eine andere.
Aber eine Empfehlung dafür zu geben, auf Abstand zu gehen und Begrüßungsumarmungen mit Kussbegleitung durch schnöden Handschlag zu ersetzen, das geht gar nicht.
Dann wird es im arabischen Raum ja so wie bei uns: Menschen bekommen andere Krankheiten. Berührungsdefizite z. B., oder Distanzneurosen. Und dann müssen dort im Morgenland auf einmal auch mehr Frauen zur Kosmetikerin gehen und Männer zum Stammtisch...
Montag, 21. September 2009
Lederhosen - Kooperation
Es ist das ureigenste Bedürfnis des Menschen mit anderen zu kooperieren. Diese Motivation steht noch vor dem Selbsterhaltungsantrieb und kann bei Unvermögen und Verweigerung zu Krankheit und Schlimmerem führen.
Bestes Beispiel: Die Wies'n. Wer jetzt durch München geht, sieht den Wunsch nach Kooperation in seiner stärksten Ausprägung. Jede zweite Frau und jeder zweite Mann trägt Dirndl, bzw. Lederhosen. Oft sogar im Rollentausch. Die wollen alle dazu gehören, zur Maßstemm- Hendl- Lautsingtruppe. Da werden Emotionen freigesetzt, die nur in Tracht sooo schön sind. Wer da in schnöder Jeans sitzt, läßt bestimmt den Kopf hängen.
Na dann: 1, 2 gsuffa...
Bestes Beispiel: Die Wies'n. Wer jetzt durch München geht, sieht den Wunsch nach Kooperation in seiner stärksten Ausprägung. Jede zweite Frau und jeder zweite Mann trägt Dirndl, bzw. Lederhosen. Oft sogar im Rollentausch. Die wollen alle dazu gehören, zur Maßstemm- Hendl- Lautsingtruppe. Da werden Emotionen freigesetzt, die nur in Tracht sooo schön sind. Wer da in schnöder Jeans sitzt, läßt bestimmt den Kopf hängen.
Na dann: 1, 2 gsuffa...
Montag, 14. September 2009
Wer schneller lebt, ist früher fertig
Dieser Satz, der so locker, leicht und unspektakulär daher kommt, hat mich doch verfolgt, nachdem er mir bei meinen Vorbereitungen zum Thema 'Stress im Telefonkontakt' so ganz nebenbei vor die Linse rutschte.
Und nun frage ich mich die ganze Zeit: "Will ich das, früher fertig sein?" Nein!
Und nun frage ich mich die ganze Zeit: "Will ich das, früher fertig sein?" Nein!
Montag, 7. September 2009
Mentale Unterernährung
Für eine ganz bestimmte Vorbereitung habe ich die Aussagen von Schulz von Thun wieder entdeckt und bin dabei über einen Satz gestolpert, den ich in Zukunft auch mehr beherzigen will:
Wer nur noch Informationen und Fakten konsumiert, ist an der Oberfläche überfüttert, und im Kern unterernährt. Ich verstehe es so, dass das Sammeln und Abarbeiten von Terminen, Verabredungen, Informationen, Internetbesuchen etc. dem Tempo des Geistes widerspricht. Nur mit einer gewissen Tiefe, einem Verweilen und dem Aufbau von wirklichen Beziehungen ist man ausreichend versorgt für ein gutes Leben.
Wer nur noch Informationen und Fakten konsumiert, ist an der Oberfläche überfüttert, und im Kern unterernährt. Ich verstehe es so, dass das Sammeln und Abarbeiten von Terminen, Verabredungen, Informationen, Internetbesuchen etc. dem Tempo des Geistes widerspricht. Nur mit einer gewissen Tiefe, einem Verweilen und dem Aufbau von wirklichen Beziehungen ist man ausreichend versorgt für ein gutes Leben.
Montag, 31. August 2009
Dopaminschleuder
Seit mindestens 20 Jahren nicht mehr gehört, hat mich der Song von Gordon Lightfoot
If I could read your mind, love
vor ein paar Tagen im Radio sehr berührt. Runtergeladen und via Kopfhörer in meine Ohren geleitet. Ein neurologisches Feuerwerk setzte ein.
Jedenfalls habe ich während des Hörens auf dem Fahrrad meinem oft grantligen Nachbarn eine Kußhand zugeworfen. Einfach so. Ohne Anlass.
Unglaublich oder?
Und solche Feuerwerke können auch durch wertschätzende Mitarbeiter gezündet werden. Bei Ihren Kunden.
If I could read your mind, love
vor ein paar Tagen im Radio sehr berührt. Runtergeladen und via Kopfhörer in meine Ohren geleitet. Ein neurologisches Feuerwerk setzte ein.
Jedenfalls habe ich während des Hörens auf dem Fahrrad meinem oft grantligen Nachbarn eine Kußhand zugeworfen. Einfach so. Ohne Anlass.
Unglaublich oder?
Und solche Feuerwerke können auch durch wertschätzende Mitarbeiter gezündet werden. Bei Ihren Kunden.
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