Montag, 5. Juli 2010

Wir können nicht jeden Tag
unsere Arbeit neu wählen.
Aber wir können unsere Haltung wählen,
mit der wir unsere Arbeit tun.
Jeden Tag neu!!!

Montag, 28. Juni 2010

Meconomy

Klingt hip und abgehoben, ist aber bei näherem Betrachten eine Entwicklung in eine humanere Welt. Dort leben die high potentials, Absolventen von Eliteunis, das aus, was die humanistische Psychologie von den Gesunden fordert: ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu führen: Nehmt das an, was war und guckt nach vorn, ihr seid selbst für die Gestaltung eures Daseins verantwortlich.
Und diese jungen Unabhängigen suchen keine Hierarchien, in denen man sich knallhart und geschmeidig nach oben winden muss, in denen Aufstieg durch Intransparenz möglich ist, in denen Kommunikation keine Haltung, sondern ein Instrument ist.
Die gefallen mir, diese jungen Wilden, diese Managementrebellen und mir gefällt der Spiegel, den sie den selbstgefällig Erstarrten damit vorhalten.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Wie aus Liebe eine komplizierte Angelegenheit wird

Oft bemängelt, bedichtet und besungen: Frauen zerpflücken das Thema Liebe oft so sehr, dass Männer davon zumindest irritiert sind. Sagen wir es einmal so.
Nun kommt Ursula März von der ZEIT nach der Lektüre des Buches "Liebesbriefe berühmter Frauen" von Petra Müller zu einem nachvollziehbaren Schluss.
Nicht die Liebe an sich ist das Problem, sondern das, was der Alltag daraus macht. Das Gefühl verändert sich und das Leben, das man wegen dieses großen Gefühls gewählt hat, auch.
Und an diesen Folgen - wie wir alle wissen - tragen Frauen nun einmal schwerer.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Anblick attraktiver Männlichkeit steigert Fruchtbarkeit

Ist das nicht unglaublich? Nur allein der Anblick attraktiver Männlichkeit, die sich aber wohlgemerkt im kooperativen Balzstatus befindet, steigert die Fruchtbarkeit und die Qualität der Frucht.
So gesehen und erforscht bei der nordafrikansichen Kragentrappe (die ZEIT No. 24). Die weiblichen Trappen konnten in einer Art Peepshow auf unterschiedlich attraktive, balzende Männchen schauen, während sie - welch Graus - künstlich begattet wurden. Je attraktiver das Peep-Objekt, desto hochwertiger fiel die Brut aus. Welch aufrüttelndes Ergebnis!

Bleibt nur noch zu fragen, ob die Attraktivität unmissverständlich an das Balzverhalten gekoppelt sein muss (wovon ich stark ausgehe), oder ob schon einer der beiden Parameter - nämlich authentisches Balzverhalten - ausreicht...

Samstag, 29. Mai 2010

Kooperation nach Goethe

So hat er es formuliert:
Behandle Menschen so, als wären sie so,
wie sie sein sollten,
und du hilfst ihnen zu werden,
wie sie sein könnten.
Schwierig, ...sehr schwierig...

Donnerstag, 13. Mai 2010

Lebensmotto

Schon seit vielen Jahren begleitet mich ein Motto, ein Leitspruch, eine Linie, die ich zwar immer wieder neu justieren muss, deren Verfolgung aber Weg und Ziel zugleich ist:

Versuche der zu werden, der du sein möchtest.

Da steckt alles drin, damit ist alles gesagt. Finde ich.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Alles neu

Rasant, wie die Hirnforschung nun auch bildlich darstellen kann, was sich in pubertierenden Gehirnen so alles tut: Neuvernetzungen, Veränderung alter Strukturen, hohe Aktivität in den Emotionszentren.
Da wird in der Wahrnehmung 13 - 18 jähriger Köpfe alles anders. Herkömmliche Freuden werden schal (Zitat Spiegel 15/2010), Aufbruchstimmung und Sehnsucht nach Neuem erwacht.
Alles wird anders, nur die Schule nicht. Die spult in den Mittelstufenjahren das immer gleiche Programm ab und langweilt die im Umbau Begriffenen zu Tode.
Dabei könnte man mit etwas anderen Lehrplänen genau die Energie nutzen, die gerade entsteht. Einige Schulen haben das zum Glück schon verstanden. Die kooperieren richtig.