Herr Westerwelle vergreift sich mächtig im Ton bei der Kommentierung des Hartz-IV Urteils in den vergangenen Wochen.
Giovanni di Lorenzo von der ZEIT nennt ihn dabei sogar 'unerhört' und einen 'verbal starken Kraftmeier'.
Nun bilde ich mich gerade psychologisch weiter und habe mich in den letzten Wochen mit dem Thema 'Persönlichkeitsstörungen' beschäftigt. Dabei nannte unsere Dozentin zwei Paradebeispiele aus dem wirklichen Leben für die narzißtische Persönlichkeitsstörung. Den narzißtisch Gestörten geht es immer nur um sich selbst, nie um die Sache oder gar um andere Menschen.
Aus diesem Blickwinkel versteht man die Kraftmeierei...und die derben und z. T. unerhörten Sprüche in einer derzeit aktuellen Casting-Show.
Montag, 22. Februar 2010
Freitag, 12. Februar 2010
Jecken- Kooperation
Melde mich ab und stürze mich ins rheinische Kooperations- Getümmel.
Einen Tag hält man das Vor- Fleischlose -Gefeiere sehr gut aus, wenn man dort - am Rhein - geboren ist und nun im Exil lebt.
Also, Alaaf und.. bis Aschermittwoch
Einen Tag hält man das Vor- Fleischlose -Gefeiere sehr gut aus, wenn man dort - am Rhein - geboren ist und nun im Exil lebt.
Also, Alaaf und.. bis Aschermittwoch
Mittwoch, 3. Februar 2010
"Perfekt aussehen...
...muss nur, wer sonst nichts kann!"
Reaktion meines Sohnes zu einer eher abfälligen Bemerkung zu seiner eher eigenwilligen Zusammenstellung diverser Kleidungsstücke.
Nun, da bin ich froh, dass ich doch ein bißchen 'was kann...
Reaktion meines Sohnes zu einer eher abfälligen Bemerkung zu seiner eher eigenwilligen Zusammenstellung diverser Kleidungsstücke.
Nun, da bin ich froh, dass ich doch ein bißchen 'was kann...
Mittwoch, 27. Januar 2010
Ist WEITBLICK...
...tatsächlich eine zwingende Voraussetzung für erfolgreiche Unternehmensführung? Ich denke ja, wenn sie eines immer im Blick hat: Die nötigen Momente im hier und jetzt.
Dazu passt das Sprichwort:
Dazu passt das Sprichwort:
"Der Weitblick mancher Leute besteh darin, die nächsten Probleme zu übersehen."
Für die nächsten Probleme ist man blind und taub, man konzentriert sich auf in der Ferne Liegendes. Und daraus folgt ganz konsequent:
"Wer sich die Ohren zuhält, hat die Hände nicht mehr frei."
Und die braucht er doch, die Hände, an den Augen, für den Weitblick...
Und die braucht er doch, die Hände, an den Augen, für den Weitblick...
Dienstag, 19. Januar 2010
"Kommen unmöglich, Lüge folgt!"
Auch eine Möglichkeit der Entschuldigung, wie sie aus Marcel Proust's 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit' zu zitieren ist.
Das kooperative Element: Ehrlichkeit!
Das kooperative Element: Ehrlichkeit!
Dienstag, 12. Januar 2010
Sie hat Zukunft...
...die Psychologie. Selbst im Bankengeschäft hat man begriffen, dass man es dort mit Menschen zu tun hat, die zu verstehen sehr hilfreich sein kann. So gibt es seit Neuestem den Zweig 'behavioral finance' und dazu die passenden Fonds.
Gemeint ist damit, dass menschliches Verhalten, gerade irrationales bedacht wird beim Verkauf von Anteilen. Hat man im Verkauf bisher nur rationale Gesichtspunkte in den Hut geworfen, so berücksichtigt man jetzt, dass Anleger, die beispielsweise hochwertige Aktien an einem Dienstag gekauft haben, auch immer wieder dienstags kaufen und gerne das tun, was die Mehrheit macht: selektiv und irrational.
Nun versuchen Banken, dieses Wissen nicht aufklärerisch zu nutzen, sondern manipulativ für den eigenen Vorteil auszunutzen. Charming!
Ich habe zwar nichts anderes erwartet, war aber neben der Freude über den Vormarsch der Psychologie sehr beschämt.
Gemeint ist damit, dass menschliches Verhalten, gerade irrationales bedacht wird beim Verkauf von Anteilen. Hat man im Verkauf bisher nur rationale Gesichtspunkte in den Hut geworfen, so berücksichtigt man jetzt, dass Anleger, die beispielsweise hochwertige Aktien an einem Dienstag gekauft haben, auch immer wieder dienstags kaufen und gerne das tun, was die Mehrheit macht: selektiv und irrational.
Nun versuchen Banken, dieses Wissen nicht aufklärerisch zu nutzen, sondern manipulativ für den eigenen Vorteil auszunutzen. Charming!
Ich habe zwar nichts anderes erwartet, war aber neben der Freude über den Vormarsch der Psychologie sehr beschämt.
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Wie kommt das Gute in die Welt?
Ein gelungenes ZEIT- Dossier kommt zu dem Schluss, dass altruistisches Verhalten noch nie so notwendig wie heute war: nie zuvor haben Menschen über Kontiniente hinweg so viel Austausch gepflegt und versucht, gemeinsam weltumspannende Probleme zu lösen.
Heißt es dann, dass Altruismus allein selig machend ist? Nein! Ein gesunder Egoismus gepaart mit Empathie ist der Schlüssel zum Glück. Denn Mitgefühl ist weder altruistisch, noch eigennützig....und hebt die überschätzte Bedeutung des Individuums auf.
Viele empathische Momente im Neuen Jahrzehnt wünsche ich allen, die dies lesen.
Heißt es dann, dass Altruismus allein selig machend ist? Nein! Ein gesunder Egoismus gepaart mit Empathie ist der Schlüssel zum Glück. Denn Mitgefühl ist weder altruistisch, noch eigennützig....und hebt die überschätzte Bedeutung des Individuums auf.
Viele empathische Momente im Neuen Jahrzehnt wünsche ich allen, die dies lesen.
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